2. Südsteirisches Weinland

am 10.02.2018

Lubekogel 570 m, Gamlitzberg 515 m, Schererkogel 460 m - 340 Hm

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mit dabei:
Philipp und Bernhard


Begrüßung durch den Weinbauern Otmar Adam
Mit der ersten Tagestour hätten wir uns die Jause zwar schon verdient gehabt, aber Buschenschenken öffnen üblicherweise erst nachmittags. Die von mir schon oft erwähnte und zu unserem endgültigen Tagesziel erwählte Buschenschank Adam am Schererkogel www.adam-schererkogl.at/ hat seit gestern nach der Winterpause wieder geöffnet (Fr – So ab 14.00 Uhr). Und dort wollten wir jedenfalls auf Skiern und nicht motorisiert aufschlagen.

Aufstieg zum Lubekogel
Motorisiert haben wir aber die Transferstrecke zum Buschenschank Tschermonegg in Glanz an der Weinstraße zurückgelegt. Dort haben wir die Skier für den ersten Aufstieg zum Poststein am Lubekogel gleich geschultert, weil sich ein Auffellen für die wenigen Höhenmeter nicht gelohnt hat.

Abfahrt vom Lubekogel; im Hintergrund der anschließend bestiegene Gamlitzberg
Die Abfahrt in Richtung Norden hat uns anfangs über freie Flächen und am Rand von Weingärten talwärts geführt. Danach haben wir uns von einem gut beschneiten Forstweg dazu verleiten lassen, die geplante Abfahrtsroute etwas zu verlassen und sind schließlich in einem immer steiler abfallenden Wald gelandet. Viel Totholz als Hindernis bei Hangquerungen und tiefeingeschnittene Gräben haben uns schließlich etwas weiter westlich als geplant talwärts geleitet.

Aufstieg zum ehem. Weingut Terra Gomeliz
Nach der Bachquerung hieß es wieder auffellen und der nächste Aufstieg hinauf auf den Gamlitzberg konnte beginnen. Am Rand von Weingärten haben wir rasch an Höhe gewonnen und sind beim vormaligen Weingut Terra Gomeliz herausgekommen. Dieses ist nach seiner wirtschaftlichen Schieflage jetzt samt 13 ha Rebfläche vom - laut Pressemeldungen - bestverdienenden Wirtschaftsmanager Europas, Siegfried Wolf, erworben worden. Die teilweise unfertigen Gebäude sollen um weitere Chalets erweitert und auch einer gastronomischen Nutzung zugeführt werden.

Abfahrt vom Gamlitzberg mit Blick zum Schererkogel
Entlang der Straße sind wir – jeder nach seinem Geschmack – talwärts gewandert oder gefahren. Mit Tiefblicken nach Steinbach, wo sich das Weingut Strauß, das Elternhaus unserer Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, befindet, sind wir dem Schererkogel immer näher gerückt. Zwischen Weingärten sind wir noch ein Stück abgefahren. Nach der abschließenden steilen Waldstufe haben wir schließlich neben dem kleinen Bach abgeschnallt und nach dessen Überquerung ein letztes Mal aufgefellt.

Schlussanstieg am Schererkogel
Anschließend daran erfolgte der finale Schlussanstieg hinauf zu jenem Kraftplatz am Schererkogel, den wir zu jeder Jahreszeit immer wieder gerne aufsuchen und wo wir schon sehr viele Familienfeiern zelebriert haben. Aus ungewohnter Richtung haben wir schließlich zwischen den Rebzeilen des Welschrieslings den höchsten Punkt erreicht und uns vor dem Klapotetz zum Gipfelfoto platziert. Diesem hat ein schwerer Sturm am 11. Dezember des Vorjahres schwere Schäden zugefügt, die erst im Frühjahr repariert werden können.

Finale Abfahrt zum Buschenschank
Von da sind wir dann die wenigen Meter zum Buschenschank abgefahren. Weinbauer Otmar hat uns Willkommen geheißen und dann konnten wir endlich die kulinarische Einkehr der spirituellen vom Vormittag folgen lassen. Oder wie Bernhard es genannte hat: „Vom Hl. Geist zum Weingeist“. Lange haben wir uns nicht mit dem Studium der wohlbekannten Speisekarte aufgehalten und in ebenso kurzer Zeit waren wir auch schon mit Speis und Trank versorgt. Der Heinrich hätte mit dem übervollen Jausenbrett sicher auch seine Freude gehabt.

Bauernjause
Zur Jause haben wir auch das eine oder andere Glaserl des frischen 2017er Weins getrunken und danach unter fachkundiger Anleitung des Jungwinzers Gerald auch noch die augenblickliche Trinkreife der Lagenweine aus der Riede Sernauberg des Jahrgangs 2015 verkostet. „Hervorragend!“, kann ich da nur sagen. Ein süßer Drüberstreuer von Helga, für den ich hier noch einmal „Danke!“ sage, hat den Nachmittag abgerundet.

Kulinarische Einkehr am Schererkogel
Während Chauffeur Philipp, der das Kosten schon frühzeitig beendet hatte, von Gerald zum Ausgangspunkt chauffiert wurde, um das Auto zu holen, konnten wir noch in Ruhe fertig kosten um sicher zu gehen, was wir nach dem Umverlagern der Skitourenausrüstung in den Fahrgastraum dann noch in den Kofferraum packen sollten. Das haben wir dann auch gemacht und so mit einem austarierten Fahrzeug in Balance zum Frontmotor die Heimfahrt angetreten.



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