Stuhleck

am 19.03.2018

Stuhleck 1.782 m - 920 Hm

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mit dabei:
Chris und Lisi


Aufstieg vorbei an der Kaltenbachhütte
Am heutigen schulfreien Josefitag war ein Familienskitag mit frühlingshaftem Sonnenskilauf geplant. Der Wettergott hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Skitag ist auf die Osterferien vertagt. Die ersatzweise eingeplante Skitour hat wegen der zu erwartenden schlechten Sicht auch kein hochtrabendes Ziel zugelassen. Die Tour auf das Stuhleck mit dem Anstieg über das einsame Kaltenbachtal und der gesicherten Abfahrt durch das Skigebiet war dafür die bevorzugte Wahl.

Aufstieg aus dem Kaltenbachtal zum Karl-Lechner-Haus
Wie schon bei der Tour auf den Schöckl vor 3 Wochen haben mich Chris und seine Freundin Lisi begleitet. Wegen der kühlen Witterung haben wir von Anfang an ein etwas flotteres Tempo angeschlagen. Der leichte Schneefall und die dünne Neuschneeauflage hat ein winterliches Flair geschaffen und im weiteren Verlauf des Anstiegs die glasige Spur auch etwas griffiger gemacht.

Aufstieg aus dem Kaltenbachtal zum Karl-Lechner-Haus
Vorbei an der Kaltenbachhütte ging es hinein in den Talschluss und danach entlang des Wanderweges hinauf in Richtung Karl-Lechner-Haus. Chrisis und meine schon etwas in die Jahre gekommenen Steigfelle haben den einen oder anderen Rutscher verursacht und so war unserer Gleichgewichtssinn gefordert – was nicht immer ganz gelungen ist. Lisi hingegen ist wie ein Fels in der Brandung aufwärts geeilt.

Trinkpause beim Karl-Lechner-Haus
Lediglich an einer besonders eisigen kurzen steilen Passage, die mich zuvor abgeworfen hatte, haben wir zwei kurz abgeschnallt und die knifflige Stelle umtragen. Chris hat diesen Bereich mit einigen sehr akrobatischen Kehren durch den Wald umgangen. Danach ging es weiter aufwärts bis zum Karl-Lechner-Haus. Dort haben wir uns vor der Hütte eine Trinkpause genehmigt.

Aufstieg vom Karl-Lechner-Haus zum Stuhleck
Anschließend sind wir entlang der gut ausgetretenen Spur weiter in Richtung Waldgrenze angestiegen. Und war die Sicht bis dahin noch halbwegs gut, so sind wir jetzt in den Nebel eingetaucht. Aber dafür war uns der Wind, der sonst oberhalb der Waldgrenze meist sehr frisch bläst, sehr gnädig. Das leichte Lüfterl war zwar auch kühl, aber nicht wirklich der Rede wert.

Gipfelfreude
Bis zum Gipfel ist die Nebelsuppe rund um das Alois-Günther-Haus dann noch dichter geworden. Nach 2 1/2 Stunden Aufstiegszeit (mit Pause) waren wir oben und haben die ursprünglich angedachte Zwischenabfahrt ins Whiteout in Richtung Süden sofort verworfen. Wir konnten daher die Felle nach dem Abziehen gleich endgültig verstauen und uns für die Talabfahrt vorbereiten.

Flotte Pistenabfahrt
Mit der Pistenbegrenzung als Orientierungshilfe sind wir dann abgefahren und mit abnehmender Höhe und besser werdender Sicht immer mehr ins Fahren gekommen. Chris und ich haben dank exakt gleicher Sohlenlänge mehrfach die Skier getauscht und auf der bestens präparierten Piste die Fahreigenschaften der Latten ausgelotet. Sehr flott sind wir schließlich entlang der FIS Piste zur Talstation der Promibahn hinunter gebraust und haben am Rand es Parkplatzes abgeschwungen.

Gebackenes in unterschiedlicher Form
Nach dem Verstauen der Ausrüstung sind wir in den Ort gefahren und eingekehrt. Obwohl wir schon am Wochenende genug Gelegenheit gehabt hatten, auf Chrisis Geburtstag anzustoßen, haben wir dies mit einem Weizen auch jetzt noch einmal nachgeholt. Das wird den Heinrich genauso interessieren, wie die Speisenauswahl. Gebackenes vom Schwein und von der Pute hätten sicher auch ihm gemundet. So gestärkt haben wir dann die Heimfahrt angetreten, diese aber zum Zwecke des Nachschaffens von Ausrüstung, die durch Chrisis intensiven Gebrauch funktionsuntüchtig geworden war, unterbrochen.



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