Schwarzenstein

am 13.12.2018

Schwarzenstein 1.760 m (Umkehrpunkt - 3x) - 1.275 Hm

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mit dabei:
Andreas (Anderl) und Keano


Erster Anstieg Schwarzensteinplan
Der seit Montag in größeren Mengen gefallene Neuschnee hat uns jetzt eine würdige „richtige“ Saisoneröffnung ermöglicht. Erst während der Anfahrt haben wir unser endgültiges Tourenziel festgelegt. Andreas‘ neuer vierpfötiger Begleiter Keano hat diese Entscheidung mit verursacht. Um dem jugendlichen, mit unermesslicher Energie ausgestatteten Hund die für ihn noch etwas ungewohnte Bewegung zu erleichtern, haben wir uns für diese Destination mit den üblichen Mehrfachanstiegen entschieden. Der Hund sollte dabei mit jedem Mal eine festere Aufstiegsspur vorfinden – und wir auch.

„Gegenverkehr“ auf der Hochalm
Um 8.15 Uhr haben wir den Aufstieg in der Eisenerzer Ramsau begonnen. Der anfangs angeleinte Keano hat das Tempo von Beginn an hoch gehalten. Von der Leine gelassen, hat er dann gleich einmal zwei unerwartet früh abfahrende Tourenkollegen ziemlich heftig begrüßt – Sorry! Da hat er dann gleich wieder mit dem Zug an der Leine weiterhin das Aufstiegstempo beschleunigt. Als er dann abseits der Zivilisation endlich von der Leine durfte, war für ihn nur mehr Wühlen im tiefen Neuschnee angesagt.

Gipfelbussi
Das haben wir uns - auch unerwartet – erspart, weil die Tour vom Vortag schon gespurt war. Daher sind wir schneller als sonst entlang der obligaten Route zur Hochalm angestiegen. Und weil wir so flott oben waren, haben wir uns dort diesmal keine Trinkpause gegönnt und sind gleich weiter über die Schwarzensteinplan angestiegen. Nach einer Aufstiegszeit von 1 Std 43 min waren wir zum ersten Mal an unserem Umkehrpunkt in Peppis Wohnzimmer. Dieses ist mittlerweile noch geräumiger geworden und damit ein perfekter Platz zum Umrüsten für die Abfahrt.

Erste Abfahrt Schwarzensteinplan
Nach diesem Vorgang und einer kurzen Stärkung haben wir zum ersten Mal talwärts gejubelt. Keano ist in unseren Spuren oder auch dazwischen zu Tal geschossen. Es hat ihm offensichtlich ähnlich viel Spaß gemacht als uns. Knapp oberhalb der Hütte auf der Hochalm haben wir auf der Aufstiegsspur abgeschwungen und die Felle wieder aufgezogen. Danach ging es in der – mittlerweile auch durch andere Aufsteigende – weiter verfestigten Spur wieder aufwärts. Auch Keano, der während des ersten Anstiegs noch oft neben der Spur unterwegs gewesen war, konnte unserem Plan, ihm den Aufstieg zu erleichtern, mittlerweile schon etwas abgewinnen.

Zweiter Anstieg Schwarzensteinplan
So waren wir nach 33 Minuten weiteren Anstiegs zum zweiten Mal am Umkehrpunkt und haben uns für die zweite Abfahrt fertig gemacht. Knapp neben unseren Spuren von der ersten Abfahrt sind wir ein zweites Mal zur Hochalm hinunter gebraust. Und wieder haben sich Herrl, Hund und Franz gefreut. Und wieder haben wir exakt dort, wo wir uns schon nach der ersten Abfahrt eingebremst hatten, abgeschwungen.

Umrüsten für den Wiederanstieg knapp oberhalb der Hütte auf der Hochalm
Aller guten Dinge sind bekanntlich „Drei“ und daher haben die Felle ihr kuscheliges Abfahrtsquartier nah am Oberkörper abermals gegen die eiskalte Position an den Laufflächen tauschen müssen. Aber sie haben gnädigerweise noch einmal geklebt. Und wieder sind wir in der Folge in weiteren 32 Minuten bis zur großen Fichte mit dem geschützten Umrüstplatz darunter angestiegen.

Dritte Abfahrt Schwarzensteinplan
Keano hat noch eine letzte Belohnung für seine brave „Spurtreue“ beim letzten Anstieg abgestaubt, wir haben umgerüstet und uns ein kurzes Stück durch die Stauden zum Ausgangspunkt unserer letzten Abfahrt gekämpft. Danach ging es im dort noch unverspurten Pulver wieder talwärts. Es hat gestaubt und wir haben gejubelt.

Abfahrt entlang der Rodelpiste
Auf der Hochalm sind wir wieder auf die Aufstiegsspur gestoßen und dieser dann bis in die Lasitze – zum Schluss die Wegkehren ausfahrend – gefolgt. Entlang der präparierten Rodelpiste ging es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo wir knapp vor 13.00 Uhr abgeschnallt haben.

Steaktoast
Da unsere bevorzugte Einkehrstätte am Heimweg donnerstags Ruhetag hat, sind wir diesmal in Eisenerz eingekehrt. Der Steaktoast mit der sehr umfangreichen Salatgarnitur nach der Suppe hätte sicher auch dem Heinrich gemundet.



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