Mugel (2x)

am 12.01.2019

Mugel 1.630 m - 1.360 Hm

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mit dabei:
Chris, Lisi, Martin, Philipp und Peter


Gipfelfreude auf der Mugel
Die angespannte Lawinensituation im Oberland hat sich zwar leicht gebessert, aber bei weiterhin bestehender großer Lawinengefahr haben wir es vorgezogen, auf der sicheren Seite zu bleiben, wieder „Kleine Brötchen zu backen“ und uns daher für die Mugel als Tourenziel entschieden. Dass die Verhältnisse dort derzeit gut sind, hatte Martin am Vortag ausgelotet. Die „Dreikönigstruppe“ von der Vorwoche war überdies um Philipps Freund Peter ergänzt.

Aufstieg im Silberbrunngraben
Nach kurzer Anreise haben wir die Tour am Winterparkplatz in Niklasdorf schon sehr früh gestartet. Ein sehr ungemütlicher Wind hat uns schon einmal darauf eingestimmt, dass es weiter oben noch ungemütlicher werden könnte. Entlang des geräumten, aber nicht gestreuten Forstweges sind wir im Silbergraben angestiegen. Der eine oder andere aus der dünnen Schneeauflage herausschauende Stein hat uns schon einmal darauf vorbereitet, dass die Stahlkanten der Skier bei der späteren Abfahrt einige Funken schlagen könnten.

Aufstieg in Richtung Ochsenstall
Oberhalb der Jagdhütte sind wir nicht nach rechts am Forstweg zum Ochsenstall abgezweigt, sondern halbrechts durch den Wald direkt zu diesem angestiegen. Dort hat uns eine sehr frische Brise auf der freien Fläche empfangen und uns im Windschatten des Stalls zu einer kurzen Pause angeregt, die wir zum Ergänzen der Oberbekleidung und zum Trinken genutzt haben.

Die letzten Meter zum Gipfel
Danach ging es in einem weiten Bogen weiter hinauf zum Sender. Mit den Tiefblicken nach Bruck/Mur und Kapfenberg bzw. nach Leoben in der Gegenrichtung ging es dann durch den tiefverschneiten Wald weiter hinauf zum Hans-Prosl-Haus am Gipfel der Mugel. Wir haben die gastliche Stätte aber links liegen lassen und sind gleich bis zum Gipfelkreuz weitergegangen. Dieses haben wir nach einer Aufstiegszeit von 1 Std 57 min erreicht.

Gipfelfreude auf der Mugel
Für die dort geschossenen Gruppenfotos zeichnet Peter der Große verantwortlich, den ich während des Aufstiegs auf seinen Hausberg nach langer Zeit wieder einmal getroffen habe. Danke auch hier noch einmal für das Fotografieren und weiterhin alles Gute für den Heilungsprozess nach dem Unfall im letzten Jahr!

Abfahrt zur Gstattermoaralm
Während er in die gastliche Hütte eingekehrt ist, haben wir umgerüstet und unsere erste Abfahrt durch den tiefverschneiten Märchenwald in Richtung Platte begonnen. Über die folgende freie Fläche ging es dann vorbei an vielen aus dem Klein-Gößgraben aufsteigenden Tourengehern sehr flott abwärts. Ich hatte in der Vergangenheit hier auch schon besseren Schnee, aber mit abnehmender Höhe und ebenso abnehmendem Windeinfluss ist er immer besser fahrbar geworden.

Wiederanstieg zur Mugel
Vor der Gstattermoar Alm haben wir schließlich abgeschwungen und uns in der Sonne einmal gestärkt. Die Felle sind wieder aufgezogen worden entlang unserer Abfahrtsspuren ging es wieder zurück hinauf auf die Mugel. Und weil Lisi, wie schon beim ersten Anstieg, bergauf fast gleich schnell unterwegs ist, wie in der Abfahrt ;-), waren wir in einer weiteren Aufstiegszeit von 50 min zum zweiten Mal schon wieder am Gipfel.

Bereit für die Abfahrt
Jetzt wäre nach 1.360 Hm zwar eine Einkehr auch angenehm gewesen, aber weil der Wind gerade eine Pause eingelegt und die Sonne durch die Wolkenfenster gelacht hat, haben wir diese auf später vertagt. Vor der Hütte haben wir abermals für die Abfahrt umgerüstet und sind danach entlang der Aufstiegsroute zum Sender abgefahren. Eine lange Karawane Aufsteigender ist uns in diesem Bereich entgegengekommen.

Unverspurter Pulver am Rand der Senderwiese
Unterhalb des Senders haben wir am Rand der Senderwiese einen schon im Aufstieg ausgemachten Hang entdeckt, der noch unverspurt war. Da war dann wieder einmal lautes Hinunterjubeln angesagt. Auch der nächste Hang im Ochsenstall entlang des Waldrands bis hinunter zur Wegkehre war noch sehr gut fahrbar.

Klettereinheit vorbei an den Forstarbeiten
Ab da sind wir dann aber am Forstweg geblieben, weil wir uns eine holzige Waldpassage sparen wollten, die uns geblüht hatte, wären wir bis ganz nach unter über die freie Fläche weiter abgefahren. Die holzige Passage, allerdings in ganz anderer Form, hat es gleich darauf mitten am Forstweg gegeben. Ohne Vorankündigung war dieser nämlich durch einen Hightech Forsttruck und dahinter zwei große Blochholzstapel blockiert.

Klettereinheit vorbei an den Forstarbeiten
Nach einer kurzen Wartezeit hat uns der Fahrer über sein Fahrzeug drüber klettern lassen. Danach ging es über den Holzstapel wieder hinunter auf den Weg. Und 100 m weiter galt es in der steilen Böschung darunter den zweiten Stapel zu umgehen. Nachdem wir wieder angeschnallt hatten, haben wir noch kurz dabei zugeschaut, wie von zwei Arbeitern im steilen Gelände die Bäume gefällt und danach von einem dritten mit der überkletterten Maschine hinaufgeseilt, entastet, abgelängt und gestapelt wurden.

Ende der Abfahrt
Anschließend sind wir in den Graben zurückgefahren und dort entlang unserer Aufstiegsroute talwärts gebraust. Der eine oder andere Steinkontakt ist - wie erwartet - auch nicht ausgeblieben, hat aber keine nennenswerten Zerstörungen verursacht. Das hat die Bestandsaufnahme während des Verstauens der Ausrüstung ergeben.

Backhendl
Den überfälligen Einkehrschwung haben wir auch jetzt noch ein bisschen aufgeschoben. Erst auf halbem Weg zurück in Richtung Graz sind wir von der Schnellstraße abgebogen. Das war eine sehr gute Entscheidung. Nicht nur ein sehr gepflegtes Weizen gegen den Durst, sondern ein knuspriges, wirklich ausgezeichnetes Backhenderl und dazu ein frischer Vogerlsalat haben die auf der Tour verbrannte Energie wieder zurückgebracht. Da hätte sicher auch Freund Heinrich damit eine große Freude gehabt.



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