Herberge (3x)

am 23.01.2019

Herberge 1.680 m (3x) - 1.380 Hm

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mit dabei:
Chris, Bernhard, Basti und Dario


Winteridylle
Der heutige Urlaubstag hat bereits vor der Abfahrt winterlich begonnen. Weil nun auch in Graz ein paar Zentimeter Schnee gefallen sind, war die erste morgendliche Bewegungseinheit einmal, die Schneeschaufel zu schwingen. Danach habe ich Bernhard, Chris und zwei seiner Sportsfreunde, Basti und Dario aufgesammelt. Auf Schneefahrbahn ging es dann bis nach Kalwang und weiter hinein in die hochwinterliche Teichen.

Aufstieg in der Kurzteichen
Auf Höhe der Gabelung zwischen Kurz- und Langteichen mussten wir unser ursprünglich angepeiltes Ziel verwerfen und uns nach der weiteren Fahrmöglichkeit orientieren. Die Langteichen war nicht geräumt und so sind wir schließlich am Ende der geräumten Forststraße in der Kurzteichen gelandet. Wieder war es ziemlich kalt und es hat geschneit. Mit flottem Gehtempo ist uns aber bald einmal wärmer geworden.

Erster Anstieg zur Herberge
Zuerst ging es hinein in den Talschluss und von da an sind wir in einer gut verfestigten Spur mit der dünnen Neuschneeauflage darauf weiter angestiegen. Im Bereich rechts von der Aufstiegsspur sind wir am Schlusshang an einer sehr großen Gleitschneelawine vorbei gegangen. Die abgerissenen Schollen sind bis weit in den Wald hinuntergerutscht. Und auch auf den Hängen dahinter haben sich große Fischmäuler gezeigt.

Erste Abfahrt von der Herberge
Nach einer recht flotten Aufstiegszeit von 1 Std 15 min waren wir zum ersten Mal auf der Herberge. Wir haben für die Abfahrt umgerüstet und uns gestärkt. Danach haben wir uns erstmals in die Abfahrtsposition gestellt und sind talwärts gebraust. Während Bernhard sich am Ende des Gipfelhanges wieder eingebremst hat, sind wir weiter bis ganz hinunter in den Talschluss abgefahren. Mit abnehmender Höhe ist der Schnee dabei immer besser geworden.

Routenstudium für die 2. Abfahrt
Ganz unten am Weg haben wir schließlich abgeschwungen und wieder aufgefellt. Wieder haben wir ein flottes Tempo angeschlagen und 40 Minuten später auf der Herberge Bernhard wieder getroffen. Weil es während des zweiten Anstiegs kurzzeitig so ausgesehen hat, als würde sich die Wolkenbasis heben, haben wir daran gedacht, weiter zum Hinkareck anzusteigen. Jetzt waren wir aber wieder fast in der Nebelsuppe drin. Daher war klar, dass wir lieber ein weiteres Mal in den Talschluss abfahren wollten.

Zweite Abfahrt von der Herberge
Und weil Bernhard auch den im unteren Bereich so feinen Pulverschnee einmal auskosten wollte, ist er jetzt auch mit uns bis ganz hinunter mit abgefahren. Obwohl in den letzten Tagen viele Skitourengeher ihre Spuren hier hinterlassen hatten, ist es uns doch gelungen, den einen oder anderen unverspurten Bereich noch zu finden. Wieder haben wir bis zum Umrüstplatz vom ersten Mal hinunter gejubelt. Und weil es so schön war, haben wir natürlich noch einmal aufgefellt. Die Felle hatten wir dafür mit einem kuschelig warmen Platz möglichst nah am Körper während der Abfahrt gnädig gestimmt.

3. Anstieg zur Herberge
Während des abermals recht flotten dritten Anstiegs hat kurzzeitig immer wieder einmal die Sonne kurz durchgeblinzelt. Jetzt ist wieder die Idee aufgekeimt, doch noch weiter zum Hinkareck anzusteigen. Andererseits haben wir auch noch nach letzten unverspurten Bereichen für eine allfällige weitere Abfahrt herumgelinst. Bis zuletzt hat es eher nach einem Anstieg in Richtung Gipfel ausgesehen, aber als wir nach knapp 40 Minuten abermals auf der Herberge angekommen sind, hatte sich die Wolkenbasis wieder abgesenkt und uns die Entscheidung dadurch abgenommen.

Dritte Abfahrt von der Herberge
Daher haben wir jetzt ein letztes Mal abgefellt und für die Abfahrt umgerüstet. Kurz haben wir noch gewartet und dann den sonnigen Moment genutzt, um in die letzte Abfahrt zu starten. Nun haben wir uns die bei den ersten beiden Abfahrten und beim Ausspähen während der Anstiege gewonnenen Erfahrungen zunutze gemacht und daher am Schluss die beste aller Linien hinunter in den Talschluss gefunden. Und was wir beim ersten Anstieg nicht für möglich gehalten hatten, ist doch noch eingetreten. Abermals ist es uns gelungen, noch unverspurte Bereiche genussvoll zu befahren.

Dritte Abfahrt von der Herberge
Viel zu schnell waren wir wieder unten. Jetzt sind wir aber gleich weiter Tal auswärts weiter gebraust. Auch über die Wiese beim Abschneiden der Forstwegkehre sind noch ein paar schöne Schwünge am Waldrand möglich gewesen. Danach ging es zurück zum Ausgangspunkt. Direkt neben dem Auto haben wir dann abgeschwungen und die Ausrüstung darin verstaut.

Boeuf Stroganoff
Anschließend sind wir sehr vorsichtig über die tief winterlich zugeschneite Forststraße wieder aus der Kurzteichen hinausgefahren. Dabei haben wir auch jenen Bereich abermals passiert, wo ein großer Gleitschneerutsch oberhalb des Zufahrtsweges große Schneemengen in Bewegung gebracht hatte. In Kalwang angekommen sind wir dann zur Einkehrstätte abgebogen. Den Heinrich wird sicherlich interessieren, dass ein Boeuf Stroganoff mit Semmelknödel und Salat im Anschluss an die Frittatensuppe die auf der Tour verbrannte Energie zurückgebracht hat. Die anschließende Heimfahrt bei immer besser werdendem Wetter war dann zwar nicht mehr durch Schneefahrbahnen behindert, durch einen Unfall mit Tunnelsperre im Gleinalmtunnel aber sehr in die Länge gezogen.



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