Seekoppe

am 09.02.2019

Seekoppe 2.150 m - 1.140 Hm (über die Rieden)

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mit dabei:
Philipp, Andreas (Anderl) und Keano


Gehöft Unterriedner
Nach langer Zeit hat uns die heutige Tourenplanung auf der Suche nach noch vorhandenem Pulverschnee vor der angesagten Erwärmung ins Oppenbergtal geführt. Und dort wir sind auch fündig geworden. Aber der der Reihe nach. Direkt neben der Straße haben wir gegenüber vom Parkplatz angeschnallt und sind zuerst über die Wiese zum Bauernhof Unterriedner aufgestiegen. Das verlassene Gehöft hat auch schon bessere Zeiten gesehen und der Dachstuhl des Bauernhauses hat der Schneelast nachgegeben.

Aufstieg zur Mittelrieden
Danach sind wir dem Sommerweg gefolgt und haben dabei zweimal abschnallen müssen um umgestürzte Bäume zu übersteigen. Ab der Vereinigung mit dem Forstweg ging es auf diesem weiter hinauf zur Unterriedenalm. Von dort bis zu den Hütten der Mittelrieden haben wir einmal einen entladenen Lawinenstrich von der Hochgrößenflanke passiert und uns oberhalb der Hütten eine Trinkpause gegönnt.

Oberrrieden
Anschließend sind wir weiter in Richtung Oberrieden angestiegen. Dabei sind wir auch einmal ein paar Höhenmeter in den Grund des Riednergrabens abgerutscht und haben unseren Anstieg darin fortgesetzt. Weiter ging es dann nach dem Passieren der Alm in einem Rechtsbogen weiter hinauf in Richtung Riednersee.

Aufstieg vorbei am Riednersee
Dort haben wir uns dann eine anständige Pause genehmigt und dabei auch gleich die Harscheisen montiert. Die waren dann bei der nächsten Geländestufe auf dem stellenweise recht glasigen Harschdeckel schon einmal sehr hilfreich. In einigen Kehren sind wir höher gestiegen und schließlich auf die Seescharte hinaus gequert.

Aufstieg über den südseitig ausgerichteten Gipfelhang
Am folgenden südseitig ausgerichteten Gipfelhang waren die zackigen Aufstiegshilfen dann stellenweise wieder voll gefordert und haben für den sicheren Stand im Schlussanstieg garantiert. Ziemlich genau 3 Stunden nach unserem Aufbruch (mit Pausen) haben wir das große Gipfelkreuz auf der Seekoppe erreicht.

Tiefblick zum Riednersee
Ein leichtes Lüfterl hat zwar geblasen, uns aber nicht weiter gestört. So haben wir die umgebende und auch die fernere Bergwelt ausgiebig betrachten können. Daneben haben wir vom Gipfel aus aber auch nach alternativen Abfahrtsmöglichkeiten Ausschau gehalten Dabei ist uns die direkte Flanke hinunter in Richtung Riednersee ins Auge gestochen. Nach dem Umrüsten für die Abfahrt sind wir daher einmal an deren oberen Rand gefahren um dort die Schneeverhältnisse noch einmal abzuklären.

Abfahrt zum Riednersee
Nach einigen Metern im gepressten Pulver ist der Schnee nach unten hin immer besser geworden und daher haben wir die Abfahrt in der Falllinie, vorbei an der möglichen Ausfahrt in die Südflanke, fortgesetzt. Auch der folgende Bereich bis hinunter zum Riednersee hatte für uns sehr guten Pulverschnee bereitgehalten.

Abfahrt durch die „Halfpipe“ zu den Hütten auf der Mittelrieden
Ab dem See sind wir dann der Aufstiegslinie gefolgt. Im Bereich Oberrieden war der Schnee zwar etwas schnittig, beim geradeaus Drüberpfeifen hat das aber nicht gestört. Die Geländestufe hinunter nach Unterrieden sind wir dann im Graben abgefahren. Wie in einer überdimensionalen Halfpipe haben wir uns hinunter treiben lassen und waren bald wieder auf Höhe der verschneiten Almhütten.

Abfahrt nach Unterrieden
Danach haben wir wieder die Grabenseite gewechselt und sind auf wechselnder Unterlage zur Unterriedneralm abgefahren. Lediglich die Querung des Lawinenkegels hat uns dabei einmal eingebremst. Anschließend haben wir uns in den Forstweg hineingestellt und uns talwärts treiben lassen. Mit Ausnahme einer ganz kurzen Gegensteigung nach einer Grabenquerung sind wir so bald wieder oberhalb des verfallen Gehöfts Unteriedner angekommen.

Schweinsbraten
Auch am Schlusshang hinunter zum Ausgangspunkt der Tour hat es noch einmal gestaubt, als der Pulverschnee bzw. der Oberflächenreif auf dem Harschdeckel darunter mit unseren Spuren verziert worden ist. Nach dem Abschnallen und Verstauen der Ausrüstung ging es dann nach Oppenberg zur Einkehr. Über den Schweinsbraten hätte sich sicher auch Freund Heinrich gefreut.

Vor dem Anpfiff. AS Roma : FC Porto
Dieser war dann auch das letzte typisch heimische Essen bevor ich am nächsten Tag mit Brigitte nach Rom geflogen bin. Dort haben wir bis Freitag nicht nur dolce far niente, sondern zusammen mit portugiesischen Freunden viel Kultur aber auch Fußball beim Champions League Achtelfinalspiel AS Roma gegen meinen FC Porto im stadio olimpico genossen. Das Spiel ist zwar 2:1 verloren gegangen, das erzielte Auswärtstor nährt aber die Hoffnung auf einen Aufstieg ins Viertelfinale mit einem Heimsieg.



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