Hohe Veitsch

am 12.01.2020

Hohe Veitsch 1.981 m - 835 Hm

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mit dabei:
Steffi


Neues Schuhwerk in angepasster Bindung
Steffi hat Ballast abgeworfen und nach unserer Tour auf die Tockneralm in neues tourentaugliches Schuhwerk investiert. Dieses galt es heute zu testen. Am Ausgangspunkt der Tour beim Scheikl auf der Brunnalm musste daher vorweg noch einmal der Schraubenzieher bemüht werden um der zu Hause bereits voreingestellten Sohlenlänge auch noch die richtige Sohlenhöhe folgen zu lassen. Danach konnte es losgehen.

Aufstieg westlich vom Sonnleitenlift mit der Sonne im Rücken
Entlang der markierten Aufstiegsroute linksseitig von der zuvor gequerten Lifttrasse des Sonnleitenlifts sind wir mit der Morgensonne im Rücken gemütlich bis zur Bergstation angestiegen. Danach haben wir die Harscheisen aktiviert. Die waren dann für den folgenden weiteren Aufstieg entlang des Sommerweges am Rücken östlich der Schallerrinne unabdingbar.

Stetiger Höhengewinn am Sommerweg
Die Schneeauflage war stellenwiese sehr dünn, meist jedoch griffig und daher ganz gut zu gehen. Die vielen Gleichgesinnten vor und hinter uns haben schon ein bisschen das Gefühl einer Völkerwanderung aufkommen lassen. Welch ein Unterschied zur einsamen Tour im Etrachgraben am Vortag! Steffi hat die Herausforderung des Spitzkehrengehens im Steilgelände hervorragend gemeistert.

Schlussanstieg über die Hochfläche
Mit Bedacht hat sie jeden einzelnen Schritt auch zwischen den Kehren gesetzt. Schneller Aufsteigende haben wir zwischendurch passieren lassen und uns schließlich nach dem fast schneefreien Übergang auf die Hochfläche ein längeres Päuschen gegönnt. Nach der Stärkung ging es dann anfangs zwischen den Latschen und danach in der Kolonne in der Aufstiegsspur am schneebedeckten Rücken weiter hinauf zum großen Kreuz am Gipfel der Hohen Veitsch. Im letzten Teil des Anstiegs haben die zuvor leicht angefeuchteten Felle noch anzustollen begonnen. Das war auf den letzten Metern aber kein Problem mehr.

Gipfelfreude auf der Hohen Veitsch
Und ist der Veitschgipfel sonst auch recht gut besucht, an diesem Wundertag bei wolkenlosem Himmel und Windstille ist der Zustrom der von unten Nachkommenden nie abgerissen. Dementsprechend groß war die Betriebsamkeit rund um das Kreuz. Wir haben den Aufenthalt in der wärmenden Sonne auch ausgiebig zelebriert und uns für das Jausnen und Umrüsten ausreichend Zeit genommen.

Ein paar schöne Schwünge im Triebpulver
Als wir das Gefühl hatten, dass mittlerweile die starke Sonneneinstrahlung nicht nur uns, sondern auch die Schallerrinne und den darin befindlichen Schnee ausgiebig beschienen hatte, haben wir unsere Abfahrt begonnen. Der erste Hang auf der Hochfläche war noch etwas hart und ruppig, danach gab es eine kurze Passage mit schönem Triebpulver.

Flotte Abfahrt durch die Schallerrinne
Der Übergang in die Rinne war zwar noch pickelhart, aber mit Zunahme der Hangneigung war der Schnee dann schlagartig aufgefirnt und bestens fahrbar. Entsprechend flott ist Steffi gleich einmal vor mir talwärts gebraust. Und der neue Schuh, der ihr schon im Aufstieg Freude bereitet hatte, hat den Fuß auch in der Abfahrt perfekt umschlossen. Ein wirklicher Volltreffer!

Stau am Everest? - War letztes Jahr   - Stau auf der Veitsch? – Heute
Unaufhörlich ist auch zu diesem Zeitpunkt eine nicht abreißen wollende Kolonne in der Aufstiegspur daneben bergwärts gewandert. Wir sind bis auf Höhe der Skilift Bergstation noch in der Rinne hinunter gecarvt und dann nach links hinaus gequert. Auf der Piste haben wir sodann den Rest der Abfahrt bis zum Ausgangspunkt zurückgelegt.

Wiener Schnitzel
Steffi hat mich nach dem Abschwingen und Umziehen noch zum Essen eingeladen. Danke! Der Heinrich wird dieses Wochenende besonders verwöhnt. Ob er sich – so wie ich - wieder für ein Schnitzel oder alternativ für den Almburger entschieden hätte, wird er mich irgendwann wissen lassen.

Vater und Tochter auf Skitour
Während der Heimfahrt haben wir die Tour noch ausgiebig nachbetrachtet und wir sind beide überzeugt davon, dass es schon sehr bald die nächste Vater-Tochter-Skitour geben wird. Ich freue mich darauf.



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