Schwarzenstein

am 27.02.2020

Schwarzenstein 1.760 m (Umkehrpunkt 3x) - 1.265 Hm

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mit dabei:
Chris und Andreas


Tourenstart bei auflockernder Bewölkung
Wenn es am Vortag schneit und der folgende Tag schönes Wetter verspricht, dann gibt es aus der Erfahrung vergangener Jahre am Schwarzenstein ein Tourenzuckerl zu lutschen. Trotz Fastenzeit wollten wir uns dies nicht entgehen lassen. Ein weiterer Urlaubstag wurde daher investiert, dies zu genießen. Bei der Anfahrt hat es in Vordernberg noch ordentlich geschneit, am Präbichl geweht und auch beim Aussteigen in der Eisenerzer Ramsau aus dem warmen Inneren des Autos hat uns eine sehr frische Brise, gepaart mit Schneeflocken, empfangen.

Aufstieg zur Hochalm
Die ersten blauen Löcher in der Wolkendecke haben uns aber die Zuversicht gegeben, dass sich das Wetter im Sinne der Prognose zum Guten wenden wird. Entgegen vieler Touren in den letzten Jahren, in denen wir die Aufstiegsroute immer spuren durften, gab es heute schon einen, der früher unterwegs war. Und ich danke dem unbekannten Spurgeber aus - zumindest dem Autokennzeichen nach - dem Bezirk Weiz. Sehr gerne sind wir seiner Spur hinauf zur Hochalm und dann weiter entlang der Schwarzensteinplan gefolgt.

Die „hangschonende Spuranlage bedingt viele Spitzkehren
Wir haben in der Vergangenheit auch immer wieder versucht, die Spur so anzulegen, dass sie bei der folgenden Abfahrt nicht zu oft überfahren werden musste. Aber so wie sie diesmal an den Rand der Plan, stellenweise mit vielen kurzen Kehren zwischen die Bäume gezogen war, so hatten wir das noch nie erlebt. Mit einigen Spitzkehren mehr als gewohnt haben wir daher nach einer Aufstiegszeit von 1 Std 32 min an unserem obligaten Umkehrpunkt, Peppis Wohnzimmer, erstmals die Felle wieder abgezogen. Sie wurden sorgfältig verstaut, um auch für die folgenden Wiederanstiege ihre Klebfähigkeit zu bewahren.

Erste Abfahrt zur Hochalm
Jetzt ging es nur mehr darum, welcher der möglichen, zu diesem Zeitpunkt vollkommen unverspurten Abfahrten wir den Vorzug geben würden. Wir haben uns für die orografisch rechtsseitige Variante entschieden und dort erstmals an diesem Tag im flockigen Pulverschnee talwärts gejubelt. Viel zu schnell war die Abfahrt vorbei und nach der abschließenden Schrägfahrt zurück zur Hochalm haben wir dort die Felle wieder aufgezogen.

Immer am Wald entlang
In der jetzt noch kompakteren Spur ging es anschließend wieder aufwärts. Die äußeren Umstände – es herrschte mittlerweile vollkommene Windstille – waren mehr als freundlich. Dies und die Erwartung der nächsten Genussabfahrt haben unsere Schritte beflügelt. Nach einer Wiederaufstiegszeit von 28 Minuten haben wir in Peppis Wohnzimmer die Felle schon wieder abgezogen und im Rucksack verstaut.

Zweite Abfahrt am Schwarzenstein
Jetzt haben wir den dank der hangschonenden Spuranlage - und weil der Spurgeber in der Mitte abgefahren war - immer noch unverspurten linken Teil der Plan als Abfahrtsroute gewählt. Auch hier war jeder Schwung bis hinunter auf die Hochalm ein wegstaubender Pulvertraum. Weil Chris in den Semesterferien einen seiner Skier ziemlich ramponiert hatte, haben wir jetzt die Gelegenheit genutzt, dank exakt gleicher Sohlenlänge, einmal unsere Latten zu tauschen. Er konnte so für die anstehende Neuinvestition neue Erkenntnisse gewinnen.

Dritter Anstieg auf der Hochalm
Im folgenden dritten Anstieg ab der Hochalm hat dann jeder wieder seine eigenen Felle aufgezogen und nach abermals 28 Minuten haben wir zum dritten Mal Quartier in Peppis Wohnzimmer bezogen. Jetzt mussten die Felle nicht mehr mit so viel Sorgfalt verstaut werden, denn sie hatten für den heutigen Tag ihren Dienst beendet. Ein enges Zeitkorsett hatte uns schon bei der Planung der Tour auf 3 Abfahrten beschränkt.

Dritte Abfahrt zur Hochalm
Jetzt sind mir mittig abgefahren und haben auch dort abermals feinsten Pulverschnee als Unterlage vorgefunden. Nach der Schrägfahrt zurück zur Hochalm ging es jetzt aber weiter hinunter, auch unterhalb von der Hütte teilweise noch im unverspurten Gelände. Entlang der Aufstiegsspur sind wir dann weiter bis in die Lasitze abgefahren und auf der – inzwischen präparierten – Rodelpiste ging es zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Abermals haben Chris und ich die Skier getauscht und er weiß jetzt auch, wie sich meiner auf der Piste fährt.

Wiener Schnitzel (mit Reis und Preiselbeeren)
Nach dem Verstauen der Ausrüstung im Auto haben wir die Ramsau wieder verlassen, unsere Heimfahrt aber in Vordernberg unterbrochen. Das wird den Heinrich freuen, weil uns dort gegen den nun schon recht großen Hunger ein knuspriges Wienerschnitzel mit Butterreis und Preiselbeeren serviert worden ist.



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