Koralpe

am 15.12.2020

Gr. Speikkogel 2.140 m (2x), Steinschneider 2.070 m (2x) - 840 Hm

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mit dabei:
Andreas


Heimfahrt vorbei an der Koralpe
So oft bin ich in den letzten Jahren zu jeder Jahreszeit auf Außendienstfahrten an der Koralpe von beiden Seiten drunter vorbeigefahren und das eine oder andere Mal habe ich bei passender Schneelage dort auch schon die Saison eröffnet. Auch heuer hat sie sich nach den Schneefällen vom Monatsbeginn und den oftmaligen Routenstudien aus der Froschperspektive geradezu aufgedrängt

Erste Überschreitung am Steinschneider
Heuer unterscheidet sich aber allein schon die Anreise sehr von denen der Vorjahre. Die Pandemie, die uns ja schon die zweite Hälfte der letzten Saison vermiest hat, zwingt uns bei gemeinsamer Anreise zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Das ist aber als notwendige Einschränkung aushaltbar. Andreas und ich sind daher vermummt aus dem Nebel entflohen und haben bei der Talstation des Hipflliftes angeschnallt. Da der Skibetrieb auch – zumindest bis Weihnachten – noch pausieren muss, sind wir über die Piste hinauf bis zur Bergstation und von dort weiter hinauf entlang der Verwehungszäune am Kamm zum Sender am Steinschneider.

Aufstieg zum Gr. Speikkogel
Eine leichte Schleierbewölkung über uns und das Nebelmeer im Tal unter uns hat in Verbindung mit der Sonne eine besonders eindrucksvolle Stimmung erzeugt. Ein kurzes Stück sind wir bis zum Zubringerweg zur Radarstation hinuntergerutscht und dann dieser hinauf bis zu den markanten Kugeln gleich neben dem Gipfel des Gr. Speikkogels gefolgt. Nach einer gemütlichen Aufstiegszeit von 1 Std 18 min haben wir zum ersten Mal am angeraumten Gipfelkreuz angeschlagen und danach ausgiebig die Aussicht genossen.

Zwischenabfahrt vom Gr. Speikkogel
Im Windschutz der Radarstation haben wir dann gejausnet und abgefellt. Danach haben wir uns von den nahezu unverspurten Flächen hinunter in Richtung Fluderwasserfall zu einer Zwischenabfahrt verleiten lassen. Durch eine dünne Pulverschneeschicht haben wir sehr flott und lustvoll die Höhe bis zur Quellfassung mit dem kleinen Sendemast daneben abgebaut.

Zum 2. Mal am Gipfel
Die Felle kamen wieder auf die Laufflächen und der Wiederanstieg hinauf auf den Speikkogel konnte beginnen. Eine halbe Stunde später haben wir zum zweiten Mal den Gipfel erreicht. Jetzt haben wir gleich dort für die Abfahrt umgerüstet und sind entlang des ursprünglichen Aufstiegsweges abgefahren. Die kurze Gegensteigung zur zweiten Überschreitung des Steinschneider sind wir gleich hinauf gestaffelt.

Abfahrt vom Steinschneider
Danach ging es entlang des Kamms und über die zum größten Teil präparierte Piste zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Da die Einkehrstätten – sicher auch zu Heinrichs Leidwesen - noch allesamt im Lockdown sind, mussten wir nach dem Verstauen der Ausrüstung gleich die Heimfahrt antreten. Als Alternative für den Einkehrschwung haben wir nach dem Eintauchen ins Nebelmeer in Wolfsberg die Heimfahrt bei einem Lebensmittelmarkt unterbrochen. Die Leberkäsesemmel haben wir dann mit dem nötigen Sicherheitsabstand vor dem Markt verzehrt und danach mit den Gesichtsmasken die Heimfahrt fortgesetzt.



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