Preber

am 16.12.2020

Preber 2.740 m - 1.220 Hm

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mit dabei:
Philipp und Andreas



Sommerliches Routenstudium vom SUP
Auch bei der zweiten Tour dieses Winters war es mir möglich, schon zur Sommerszeit Routenstudium aus der Froschperspektive zu betreiben. Mit dem SUP am Prebersee unterwegs, hat es meine Blicke auch immer wieder einmal bergwärts gezogen. Der See ist mittlerweile längst zugefroren und mit einer dicken Schneeschicht bedeckt. Die Route musste ja auch nicht unbedingt studiert werden, ist der Preber doch sicher einer der von mir meistbestiegenen heimischen Berge.

Aufstieg bei der Prodingerhütte
Aus der Wolkendecke hat es zu Beginn unseres Anstiegs genieselt. Da es auch schon am Vortag einen Eisregen gegeben hat, war daher die Schneedecke bis auf etwa 2.000 m hinauf durchfeuchtet. Vorbei an der Prodingerhütte und der Preberhalterhütte sind wir gemütlich bis zu den Roßböden angestiegen und haben uns dort erstmals eine kurze Pause gegönnt. Rechtzeitig hat sich genau in dieser Zeit auch kurz die Sonne gezeigt.

Zwangspause zur Behandlung der angestollten Felle
Danach ging es weiter hinauf über den jetzt schon besser einsehbaren langen Anstieg zur Roßscharte. Mit zunehmender Höhe ist jetzt der trockene und kalte Schnee an unseren durchnässten Fellen angestollt. Mehrere Zwangspausen zum Abkratzen der Knollen und zum Felle wachsen haben daher etwas auf das Aufstiegstempo gedrückt.

Wolkenstimmung am Vorgipfel
Ab der Roßscharte ist die Sicht dann immer besser geworden und der Rest des Anstiegs wurde von Sonnenschein begleitet. Nachdem die Schneedecke bei weitem noch nicht so geschlossen ist wie im letzten Jahr, haben Andreas und ich am Vorgipfel ein Skidepot errichtet. Philipp ist bis zum Gipfel auf Skiern angestiegen und wir sind hinterher gestapft. Nach knapp über 3 Stunden Aufstiegszeit (mit den Pausen) haben wir den Gipfel erreicht.

Gipfelkreuz mit Korona
Das markante Gipfelkreuz ziert der Strahlenkranz der Sonne, eine Korona. Dieses Wort war auch deshalb bis zum heurigen Jahr bei mir sehr positiv besetzt. Die Pandemie hat etwas daran gerüttelt. Die Kälte und mittlerweile wieder aufsteigender Nebel haben uns den Gipfelaufenthalt nicht allzu lange zelebrieren lassen. Andreas und ich sind daher bald wieder in Richtung Vorgipfel hinunter gestapft. Philip hat sich eine Spur zwischen den Steinen gesucht. Ab dem Vorgipfel hat aber auch er seine Skier durch das „Minenfeld“ in Richtung Roßscharte hinuntergetragen.

Abfahrt vom Preber
Auf halbem Weg dahin haben wir dann aber alle angeschnallt. Anfangs noch etwas vom Nebel und einigen Steinen eingebremst sind war etwas weiter unten dann so richtig ins Fahren gekommen. Durch schönen Pulver ging es flott talwärts, das eine oder andere durch den Kontakt mit unter der dünnen Schneedecke verborgenen Feinden verursachte Nebengeräusch hat sich aber nicht vermeiden lassen.

Durchschnaufen bei der Halterhütte
Aber auch davon haben wir uns den Fahrspaß nicht verderben lassen. Mit abnehmender Höhe hat die Schneequalität abgenommen, die Durchseuchung mit Steinen aber ebenso. Schließlich haben wir vor der Halterhütte einmal kurz abgeschwungen und durchgeschnauft. Danach ging es in flotter Fahrt zurück zum Ausgangspunkt der Tour beim Prebersee.

Durst löschen mit Distanz
Auch die Ludlalm, wo wir uns im Sommer auf der Sonnenterrasse versorgen haben lassen, ist leider im Lockdown. Als kleine Abhilfe hat uns Andreas gegen den Durst aus dem Kofferraum mit Gebrautem aus seiner Kärntner Urheimat versorgt. Mit der gebotenen Distanz haben wir dieses genossen. Danach ging es zum Friedhofsbesuch in die Krakau.

Einkehrschwung beim Supermarkt
Die Heimfahrt haben wir dann in Murau noch unterbrochen. Als Information für den Heinrich sei hier festgehalten, dass wir wieder das „Einsermenu“ vor dem Lebensmittelmarkt eingenommen haben, bevor wir uns wieder vermummt ins Auto gesetzt haben.



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