Lärchkogel und Eiblkogel

am 06.01.2021

Lärchkogel 1.894 m, Eiblkogel 1.831 m - 1.285 Hm

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mit dabei:
Chris und Lisi


20 C + E + F 21
Die traditionelle Dreikönigsskitour hat bedingt durch den Lockdown in verminderter Mann-/Fraustärke und ohne Gesang über die Bühne gehen müssen. Aber bei genauerer Betrachtung der biblischen Geschichte und vieler Weihnachtskrippen haben wir uns so dem Original wieder angenähert. Sternträger und erwachsene Begleiter sind dort nämlich nicht zu finden. Die drei Weisen aus dem Grazerland sind also am Dreikönigstag ins Weitental aufgebrochen.

Frisch verschneiter Weg ins Weitental
Der letzte Teil der Anfahrt musste nach dem nächtlichen Schneefall noch „gespurt“ werden, nachdem einige vor uns in den Talschluss hineinfahrende Autos schon vorzeitig eingeparkt hatten. Gleich nach uns hat sich der Parkplatz aber schon zu füllen begonnen.

Aufstieg entlang der Rodelpiste
Entlang der Rodelpiste ging es bei anfangs noch leichtem Schneefall flott aufwärts. Am Weg hinauf zur Zechneralm haben sich schon erste Lücken in der Wolkendecke gezeigt. Vorbei an der Alm sind wir dann zum Melkboden angestiegen.

Der Schöckl überragt die Wolkendecke über dem Grazer Becken
Die Morgenstimmung über dem Kreuzsattel hat uns immer wieder zu kurzen Fotostopps gezwungen. Der Schöckl hat sich darin markant aus der Wolkendecke über dem Grazer Becken erhoben. Mit zunehmender Höhe ist nach der anfänglichen Windstille ein frisches Lüfterl aufgekommen.

Die letzten Meter zum Gipfel
Auf den letzten Metern hinauf zum Gipfel des Lärchkogels ist uns dadurch schon einiges an Triebschnee entgegengekommen. Nach einer Aufstiegszeit von knapp über 1 3/4 Stunden haben wir den ersten Tagesgipfel erreicht. Und haben wir uns zu Zeiten vor der Pandemie manchmal zu viert im schützenden kleinen Hüttchen zusammengedrängt, so haben wir wegen der gebotenen Distanz diesmal Lisi alleine darin Unterschlupf nehmen lassen.

Beginn der Abfahrt vom Lärchkogel
Chris, und ich haben inzwischen gleich einmal für die Abfahrt umgerüstet und uns ein wenig gestärkt. Der sonst meist abgeblasene Südrücken hat heuer eine recht gute Schneelage und daher war die Entscheidung, über diesen abzufahren, schnell gefällt.

Abfahrt zur Zechneralm
Die weitere Abfahrt hinunter zur Zechneralm war anfangs auch noch vom Feinsten. Im Wald hat sich wegen der dort eher dürftigen Schneelage dann der eine oder andere Bodenkontakt leider nicht vermeiden lassen. Ohne unser Material deshalb gröber malträtiert zu haben, haben wir etwas später unterhalb der Zechneralm einmal Pause gemacht und für den Wiederanstieg umgerüstet.

Wiederanstieg zum Kreuzsattel
Durch den Wald ging es dann hinauf auf den Kreuzsattel. Das namensgebende Kreuz mit dem angeraumten Christuskorpus hat zum andächtigen Verweilen angeregt. Im Anschluss daran sind wir in Richtung Eiblkogel weiter angestiegen.

Snow, wind and clouds
Wolkenstimmungen in allen Himmelsrichtungen, angeraumte Bäumchen, Zaunpfähle und Steine und dazwischen die Sonne haben unsere Schritte zwischendurch immer wieder eingebremst um dies auch bildlich festzuhalten.

Gipfelfreude am Eiblkogel
Nach der abschließenden Höhenwanderung, kurzzeitig sogar etwas bergab haben wir nach einer Wiederaufstiegszeit von 1 Std 8 min den Eiblkogel erreicht. Im Gegensatz zum Lärchkogel war es hier nahezu windstill.

Abfahrt vom Eiblkogel
Nach dem Umrüsten für die Abfahrt und einer kurzen Stärkung sind wir über den markanten westseitigen Rücken in Richtung Hüttengraben abgefahren. Obwohl schon einige vor uns abgefahren waren, haben wir am Rand der baumfreien Zunge noch unverspurte Flächen vorgefunden und darin unsere Spuren hinterlassen.

Abfahrt in den Hüttengraben
Der weitere Weg hinunter folgte der ausgefahrenen Spur vorbei an immer noch vielen entgegenkommenden, aufsteigenden Skitourengehern und Schneeschuhwanderern. Sehr flott wurde die Höhe bis zum Talboden wieder abgebaut: Knapp oberhalb des Starthauses an der Rodelbahn hat sich für uns die Runde geschlossen.

Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz im Weitental
Entlang dieser sind wir danach bis zum Ausgangspunkt der Tour, immer noch vorbei an vielen aufsteigenden Wintersportlern, abgefahren. Nach der Beendigung der Tour sind wir dann, immer wieder auch bei Gegenverkehr und zwischen Rodlern in derselben Richtung aus dem Weitentalgraben hinausgefahren.

Unter normalen Umständen wären wir trotz der Kürze der Anreise bei einer der nächstgelegenen Gaststätten eingekehrt. So aber sind wir gleich schnurstracks wieder grazwärts weitergezogen, denn am Feiertag geschlossene Lebensmittelmärkte verhindern - auch zum Leidwesen des Heinrich – die auf Dauer unwürdige Nahrungszufuhr auf Parkplätzen.



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